Unsere Autor:innen

Autor:innen
Von A bis Z

In unserem Verlag kamen in den vergangenen rund 25 Jahren zahlreiche Erstlingswerke von deutschen Autorinnen und Autoren heraus, die jedoch nicht dem Mainstream zuzuordnen sind. Trotzdem befinden sich auch einige mehrfach ausgezeichnete Preisträger darunter. Unsere Verlagsarbeit erlangte wiederholt einige Beachtung, wie zum Beispiel mit Björn Ludwigs „Einmal fliegen noch“, das 2005 als Teil der „sorgfältig gestalteten Hardcover-Serie 10 + 1 Stories“ neu erschienen ist, oder mit dem 2012 veröffentlichten Briefroman „Heimgekehrt – Wäre er doch gefallen“ von Frank Salewski, den die Westdeutsche Allgemeine (WA) zu den „zehn Büchern“ zählte, die dem WA-Rezensenten „auf der Frankfurter Buchmesse 2012 auffielen“. Außerdem brachten wir mehrere fremdsprachige, „vergessene Perlen“ in deutscher Übersetzung heraus, wie 2008 die autobiografische Schrift „Der große Ausbruch aus Folsom Prison“ des US-amerikanischen Wanderarbeiters und Berufseinbrechers Jack Black oder 2010 Metta Victors „Tagebuch von nem schlimmen Schlingel“, einem Klassiker der „Lausbuben-Literatur“ aus den USA, der von der Literaturübersetzerin Ní Gudix neu ins Deutsche übersetzt wurde.

Auf dieser Seite findest Du eine alphabetische Übersicht über unsere aktuellen Autor:innen.

Jack Black

1868-1933. Hobo und Berufseinbrecher, seine autobiographischen Schriften beeinflußten die Genres der True-Crime-Stories und Hard-Boiled-Krimis und lieferten die Blaupause zu W.S. Burroughs' Junky.

Michael Blümel

Michael Blümel, geboren 1967 in Bad Mergentheim. 1989 bis 1991 Studium an der Kunstschule Rödel Mannheim; parallel Studien der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Mannheim. 1991 bis 1996 Studium der visuellen Kommunikation/Grafik-Design an der Freien Kunsthochschule Freiburg. Lebt in Bad Mergentheim und zeitweise in Südfrankreich. Regelmäßige internationale Kunst- und Ausstellungsprojekte. Auftritte als Live-Zeichner & -Maler bei Lesungen, Konzerten, Kunst- und Buchmessen, mitunter beidhändig.

Bernd HARLEM Fischle

1951 in Stuttgart geboren, wo Bernd HARLEM Fischle bis heute lebt. 1986 neunmonatiges Stipendium am „Schomberg Center for Research of Black Culture” in Harlem, New York. 1981 „Aus der Hüfte kommt der Schwung“, Gedichte, edition künstlerhaus stuttgart, hrsg. von Manfred Esser und Wolfgang Kiwus. 1990 „Easy Street“, Gedichte, VorstadtMädchenVerlag. 1991 Mitarbeit an „Knurr?s Birthdayparty“, einer Sammlung rund ums Thema Stofftierwelt von Sanni Obermeyer, VorstadtMädchenVerlag. Zahlreiche Gedichte in der Zeitschrift für Literatur und Kunst
„Der Mongole wartet“, hrsg. von Michael Arenz, Bochum.

Kersten Flenter

Jahrgang 1966, lebt und arbeitet in Hannover. Studium der Germanistik und Soziologie. Er ist Herausgeber der "roadhouse edition". Mehrere Einzeltitel und zahlreiche Anthologie- und Radiobeiträge. Organisation und Moderation von Live-Kulturveranstaltungen. Musikalisch-literarische Bühnenprogramme und Tonträger.

Bernd Marcel Gonner

Geboren 1966, Luxemburger von Vaterseite, Böhme von Mutterseite. Arbeitet als freier Schriftsteller (Lyrik, Prosa, Theater, Kinderliteratur), Landschaftspfleger sowie freiberuflich als DaFler. Vielfältige Zusammenarbeit mit den Komponisten Bernhard Ruchti und Michael Maria Ziffels. Für seine Arbeiten wurde er bereits mit mehrfach ausgezeichnet: 2017: 2. Preis des Lyrikpreises Feldkirch (ex aequo mit Johannes Tröndle), 2. Preis des Concours littéraire national (Luxembourg), Hörspielpreis des staatlichen sozio-kulturellen Radiosenders 100,7 in Luxemburg, 2019: 2. Preis des 6. Bonner Literaturpreises der Autorengruppe Dichtungsring, 2020: Gustav-Regler-Förderpreis des Saarländischen Rundfunks und 2021: Deutscher Preis für Nature Writing, vergeben durch den Verlag Matthes & Seitz, Berlin in Kooperation mit dem Umweltbundesamt sowie der Stiftung Kunst und Natur.

Ni Gudix

Ní Gudix, geboren 1975 in Oberschwaben. Autorin, Verlegerin und Redakteurin, Illustratorin und Literaturübersetzerin. Lebt und arbeitet nach langen Jahren in Berlin nun an der Ostsee.

Caspar Jenny

Caspar Jenny wurde 1971 in Basel geboren. Aufgewachsen in Griechenland (Insel Ios) und im Tessin (Carona) in einer Künstlerkommune. Nach dem Abitur war er als freischaffender Kunstmaler in diversen Ateliers tätig. 1999 Kurzfilm „in nuce ein poem“ für 3sat. Von 2003 bis 2010 Studium der Philosophie, Germanistik und Ethnologie. Veröffentlichung von Essays und Gedichten in Literaturzeitschriften in Deutschland, Österreich und Belgien. Der Autor arbeitet seit 2008 als Asylbeobachter für ein Hilfswerk. 2012 Veröffentlichung des Gedichtbands „Im Rückstoss des Tages“.
Ab 2014 wieder im Bereich der bildenden Kunst als Zeichner tätig.

Laabs Kowalski

Jahrgang 1963, jobbte nach dem Abitur u.a. als Taxifahrer, Kurzwarenverpacker, Bauschlosser, Malergehilfe, Ghostwriter und DJ. Er studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften und lebt als freier Schriftsteller, Drehbuchautor und Kreativberater fürs Fernsehen in Köln.

Björn Ludwig

Der Autor Björn Ludwig wurde 1968 in Offenbach geboren. Er lebt seit 1970 in Berlin. Nach dem Abitur arbeitete er unter anderem als Drücker, Fluggastkontrolleur, Türsteher eines Bordells, für eine Abrissfirma und als Projektleiter von bed & breakfast, Privatzimmervermittlung. Seit 2000 schriftstellerische Tätigkeit.

Heike Reich

1963 in Solingen geboren, lebt in Frankfurt am Main. Sie schreibt szenische Texte, Prosa- und Hörstücke. Zahlreiche Veröffentlichungen im Hörfunk, in Anthologien und Magazinen, u. a. im Magazin für Literatur & Kunst e i n b l i c k. Die Kurzgeschichte "Kälte" ist von der Autorin auch als Text-Musik-Performance realisiert worden. 1996 Literaturstipendium in Ahrenshoop. 1998 stellt der KILLROY media Verlag mit dem Erzählband die erste Einzelpublikation von Heike Reich vor. 1999 Literaturstipendien in Visby, Gotland und Cesky Krumlov, Tschechien.

Frank Salewski

Frank Salewski wurde 1967 in Schenefeld i.H. geboren. Nach der Lehre zum Elektriker arbeitete der Autor zwei Jahre als Elektromechaniker bei Lufthansa, um dann mit 23 Jahren -unter -15-17jährigen Mitschülern wieder regulär die Schulbank eines Gymnasiums zu drücken. Nach dem Abitur und einem Geschichts- und Politikstudium in Kiel und Bremen absolvierte er ein zweijähriges Referendariat als Gymnasiallehrer in Braunschweig. Danach folgte die Rückkehr nach Bremen, um für sieben Jahre an einer Sonderschule mit verhaltensauffälligen Schülern in einem Brennpunkt zu arbeiten. Seit August 2009 unterrichtet der Autor an einer Oberschule mit dem Schwerpunkt gymnasiale Oberstufe.

Torsten van der Sand

Torsten van de Sand, Jahrgang 1963, studierte Psychologie in Kiel und Würzburg, arbeitete dreizehn Jahre als Psychologischer Psychotherapeut und führt seit 2005 das eigene Gästehaus an der irischen Westküste. Robertos endlose Reise ist seine erste literarische Veröffentlichung.

Philipp Schiemann

Philipp Schiemann wurde 1969 in Düsseldorf als Sohn eines Kunstmalers und einer Goldschmiedemeisterin geboren. Er ist Verfasser von mehreren Prosa- und Lyrikbänden sowie Sachbüchern über traditionelle afrikanische Religion. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Magazinen, seit 1996 Lesungen in ganz Deutschland, Stippvisiten auch in Schweden, der Schweiz, Österreich, der Tschechei und den USA. Im Audio-Bereich liegen neben fünf Platten mit seiner Band "Conscious" (zwischen 1993 und 1999) vier Hörbücher von Vortragsreisen vor. Schiemann ist Literaturförderpreisträger der Landeshauptstadt Düsseldorf 2002 und erhielt mehrere Arbeitsstipendien von Stadt und Land.

Metta Victor

Metta Victor, geb. Fuller, wurde am 2. März 1831 in Pennsylvania geboren und starb am 26. Juni 1886 in Hohokus, New Jersey. 1856 heiratete sie Orville James Victor, einen Verfasser sogenannter „Dime Novels“. Unter diversen Pseudonymen stieg auch sie in diese Branche ein und schrieb mehr als 100 Groschenromane. Die erste Ausgabe des „Bad Boy?s Diary“ erschien 1880 anonym. Sie fürchtete wohl, es könne ihrem Ruf als Autorin romantischer Liebesschmonzetten schaden, wenn sie plötzlich auch als Autorin eines anarchischen Lausbubentagebuchs bekannt würde. Die Befürchtung erwies sich als falsch, denn ihr „Bad Boy“ Georgie Hackett wurde berühmter als alle ihre romantischen Helden zusammen.

Christian Wolter

Geboren 1972 in Teterow (Mecklenburg). Schule bis 1988, danach Lehre als Maurer bis 1990. 1996-99 Herausgeber des Fanzines FRÖSI für die FRAU. Veröffentlichungen in diversen Untergrund-Literaturzeitschriften, Lesungen und Auftritte auf Social Beat-Festivals, „Reformbühne Heim und Welt“, und „Chaussee der Enthusiasten“ sowie Fernsehauftritte im Offenen Kanal, Berlin. 1998 Tour mit „Ärger & Seelenlos“, Zürich, durch die Schweiz und die BRD. 2001 „Die FRÖSI-Bande“, Roman, KILLROY media, Asperg.