Heike Reich – Der grüne Orgasmus

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Heike Reich
Der grüne Orgasmus
ISBN 978-3-931140-20-5
ISBN 3-931140-20-2

KILLROY media, 1998
KILLROY 10+1 Stories
80 Seiten

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0.195 kg
Größe 20.5 × 13.6 × 1.0 cm

Zum Inhalt

Der grüne Orgasmus

„Sex mit dem Essbesteck Heike Reich, eine junge Autorin mit sympathischem Faible für das Absonderliche … Heißen tut das Buch, um das es hier gehen soll, „Der grüne Orgasmus“. Doch die Buchdeckelinnenseiten (alias Schmutztitel) sind nicht grün, sondern schwarz, nachthimmelschwarz, ach was, abgestandenesgetriebeölschwarz. Schwarz sind auch die Seelen jener Männer und Frauen, die in die ein- bis zwanzigseitigen Erzählungen von Heike Reich eingeschlossen sind.“ taz bremen, 11.03.1999. Es beginnt eiskalt und endet im Feuer. Heike Reich beobachtet Menschen, die nicht zu Rande kommen. Was geschieht, wenn der Alltag umschlägt und die Nachtseite ihrer Heldinnen und Helden bloßlegt? Dort begibt sich bald Unerhörtes, bald verfangen sie sich in ihren eigenen Ritualen. Es bleibt ihnen nur, die Welt hellwach zu durchschreiten oder betäubt zu durchtaumeln. Die Autorin bewegt sich gekonnt zwischen experimentellem und traditionellem Erzählen. Sie versteht es, die Gestalten in ihrer Vereinzelung und zwanghaft-lustvollen Erotik greifbar zu machen. Den Leser erwartet ein kontrastreiches Spiel aus überbordenden Bildern und eingedämmten Kreisläufen, aus wild tanzender und notdürftig innegehaltener, gleichsam eingefrorener Bewegung. Die Erotik als zentrales Thema erweist sich in einer magisch belebten Dingwelt als Instrument, um die Verbindung zwischen Innen- und Außenwelt zu erhalten oder herzustellen. „Haben Sie schon einmal die Erotik eines Bestecks gekostet? Einen Abdruck von Ihrem Gesäß nehmen lassen? In der Kühlkammer auf Ihre Schneekönigin gewartet? Einen grünen Orgasmus bekommen? Nein? Dann haben Sie vermutlich noch nichts von der Frankfurterin Heike Reich gelesen.“ az

Über die Autorin

Heike Reich

1963 in Solingen geboren, lebt in Frankfurt am Main. Sie schreibt szenische Texte, Prosa- und Hörstücke. Zahlreiche Veröffentlichungen im Hörfunk, in Anthologien und Magazinen, u. a. im Magazin für Literatur & Kunst e i n b l i c k. Die Kurzgeschichte „Kälte“ ist von der Autorin auch als Text-Musik-Performance realisiert worden. 1996 Literaturstipendium in Ahrenshoop. 1998 stellt der KILLROY media Verlag mit dem Erzählband die erste Einzelpublikation von Heike Reich vor. 1999 Literaturstipendien in Visby, Gotland und Cesky Krumlov, Tschechien.

Rezensionen

AZ-Stadtillustrierte 1998
Frankfurter Rundschau 10/1998
FRITZ Oktober 1998